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März, 2012

Claims Conference Artikel-2-Fonds / Ceef Liberalisierung der Berechtigungskriterien

Bisher waren bestimmte Überlebende nur dann berechtigt laufende Beihilfen aus dem Artikel-2-Fonds oder dem Mittel- und Osteuropafonds (CEEF) der Claims Conference zu erhalten, wenn sie während der NS-Zeit mindestens 18 Monate Ghettohaft, Leben im Versteck oder unter falscher Identität (Illegalität) nachweisen konnten.

Ab dem 1. Januar 2012 wird die Mindestverfolgungszeit auf 12 Monate reduziert. Der Artikel 2-Fonds ermöglicht nun eine monatl. Zahlung in Höhe von EUR 300,- und der CEEF von monatl. EUR 260,- an bestimmte Holocaust-Überlebende, die all diese entsprechenden Berechtigungskriterien erfüllen. Weiterführende Informationen sind erhältlich unter www.claimscon.de

Ab 1. Januar 2012 können Überlebende, die 75 Jahre und älter sind und die weniger als zwölf Monate, jedoch mindestens drei Monate in einem Ghetto inhaftiert waren, evtl. für eine laufende Beihilfe von monatl. EUR 240,-, wenn sie im Westen leben bzw. von EUR 200,-, wenn sie in einem Land des ehemaligen Ostblocks leben berechtigt sein, sofern sie auch alle anderen Berechtigungskriterien erfüllen. Die aktuellen Liberalisierungen betreffen in hohem Maße Child Survivors, deren besondere Leiden im Fokus der Gespräche zwischen der Claims Conference und dem Deutschen Finanzministerium standen.

Die hier gegebenen Informationen stellen keine vollständige und umfassende Wiedergabe der Kriterien des Artikel-2-Fonds oder des CEEF oder von Änderungen in diesen Programmen dar. Diese werden von der Deutschen Regierung vorgegeben. Weitere Informationen sind unter www.claimscon.de verfügbar bzw. tel. bei der Claims Conference in Frankfurt/Deutschland: +49 69 970 701 - 0